Gallus Zentrum Jugendkultur und neue Medien
 

Referenzen

Hr-online 28.11.2012
 

Das interdisziplinäre Medienprojekt "civic memory" des Gallus Zentrums ist mit dem renommierten Dieter-Baacke-Preis – die bundesweit wichtigste Ehrung für medienpädagogische Arbeiten - ausgezeichnet worden. Acht Monate lang beschäftigten sich Kinder, Jugendliche und Studierende im Gallus Zentrum damit, die vielfältigen Erfahrungen von Zuwanderern künstlerisch zu transformieren. Inspiriert von Gesprächen mit Zeitzeugen, von Orten und Geschichten machten sie daraus Fotoarbeiten, Musik, Collagen und Skulpturen. Dazu die Jury: „Ihre Recherchen zur Geschichte der Migration im Gallus sind äußerst spannend und aufschlussreich. Als öffentliche Erinnerung an Ereignisse und Geschehen, die die Geschichte einer Stadt prägen, werden sie in den entstandenen Filmen zugänglich gemacht und damit für alle nachvollziehbar.“

 
Frankfurter Neue Presse 17.06.2011
 

Kurz vor dem WM-Start hat sich die 10b der Falkschule im Gallus Zentrum dem Thema Frauenfußball gewidmet. „Statt Fußball zu spielen, sollen Frauen lieber zu Hause bleiben und ihre Kinder hüten.“ Kaum haben Brua (17) und seine Kumpels das ausgesprochen, hagelt es auch schon eine gehörige Klatsche. Was Brua (17) und Caner (17) als witzigen Werbeclip „Toleranz“ inszenierten, haben Georgina (16) und ihre Freundinnen in ihrer spannenden Reportage „Fraugut- Alles gut“ eingefangen und dabei Straßeninterviews geschickt mit selbstironischen Effekten und Spielszenen kombiniert.

 
Frankfurter Rundschau 30.06.2010
 

In Filmen, Fotografien und Musik sollten die Jugendlichen darstellen, wie sie über Politik denken, welche Träume und Ängste sie haben. Knapp 70 Jugendliche aus der Falkrealschule, dem Goethe-Gymnasium und der Werner-von-Siemens-Schule beteiligten sich. Eine Woche lang arbeiteten sie mit Medienpädagogen des Gallus Zentrums. Heraus kam unter anderem eine Reportage mit dem Thema „Wie kann es sein“, in der die Jugendlichen für sie Unverständliches an den Pranger stellen: beispielsweise, warum ihre Schule baulich verkommt, während sich nebenan Hochhäuser ständig vermehren.

 
Frankfurter Rundschau 04.07.2009
 

Die Kinder fanden in der Wohnanlage eine hellgrüne Stoffschildkröte, eingebettet  in Blätter. Einen dunkelhaarigen Jungen, der sich auf dem Asphalt sonnt. Er lächelt. Fünf Fotografien sind es aus dem Gallus-Park, die fünf Viertklässler geschossen haben. Raul begleitete sie als Betreuer beim Projekt „Focus Gallus“. Initiiert vom Gallus Zentrum waren Jungen und Mädchen dazu aufgerufen, den Stadtteil aus ihrer ganz persönlichen Perspektive mit der Kamera einzufangen. (…) Und deshalb hängen jetzt an diesem Samstag, mitten auf dem Grünstreifen an der Frankenallee, zwischen weißen Wäscheleinen montiert an eisernen Straßenlampen, gesä#umt von hohen Ahorn- und Kastanienbäumen, die fünf Fotografien des Gallus-Parks. Und 155 weitere Bilder. Von Plätzen, Menschen und Häusern im Stadtteil.

 
Frankfurter Neue Presse 28.08.2008
 

Nicht selten leben Alt und Jung in sehr verschiedenen Welten, die sich außerhalb von Familie und Verwandtschaft kaum berühren. Was Zu Urteilen über die jeweils andere Generation führt, die auf den ersten Blick verblüffen. „Ich bedaure fast die jungen Leute von heute. Wir durften damals viel mehr, sogar regelrecht Tabus brechen“, sagt Yul Ulrich Pfaff. Für ihn fing mit 66Jahren zwar nicht das Leben neu an, sehr wohl ein interessanter Erfahrungsaustausch mit Celina Waltenberger (21). Beide nahmen am Medienprojekt „Alt trifft jung“ teil.

 
Frankfurter Rundschau 6.09.2007
 

„Vor vollem Haus und voller Aufregung präsentierten die Neunt- und Zehntklässler ihre Selbstinszenierung: „Generation Glotze. Machen Bildschirme wirklich dick, dumm, krank und traurig?“ Was sich zeigte waren Meisterwerke, die binnen einer Woche auf die Beine gestellt wurden. Mit selbst gewählten Themen, die von Schönheitsideal über Chatten bis zu „Happy slapping“ (wenn Personen für Handyvidoes verprügelt werden) reichten.“

 
Frankfurter Neue Presse 7.05.2007
 

„Grenzen kann man überwinden, jeder auf seine Art. Davon erzählen die elf Kurzfilme, die jetzt im Gallus Zentrum in der Krifteler Straße Premiere hatten... die Beiträge zu dem Projekt „borders“ kommen von Jugendlichen aus acht Ländern des Kontinents und geben Einblicke in den Alltag und das Lebensgefühl junger Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“

 
Frankfurter Rundschau 28.10.2006
 

„Zunächst sind Demo-Parolen zu hören: „Ausländer rein“ und „Hoch die internationale Solidarität“. Dann Hilfeschreie, gleißendes Licht, Chaos. Das Bild verschwimmt. Der Ton auch. In Bertan Can Tufans Film „ Mensch Günter“ sind orginal Ton- und Bilddokumente zu sehen. Die Zuschauer im überfüllten Gallus Zentrum in der Krifteler Straße sitzen wie gebannt vor der Leinwand: Dokumentiert ist, wie Günter Sare am 28. September 1985 bei einer Demonstration gegen die NPD im Gallusviertel bei einem Wasserwerfereinsatz zu Tode gekommen ist.“

 
Frankfurter Rundschau 21.12.2005
 

"'Ich habe nicht aus Geldmangel geklaut sondern aus Wut', sagt er. 'Weil ich mich ausgestoßen und nicht akzeptiert gefühlt habe.' Betreut und ernst genommen hat ihn danach das Gallus Zentrum. Dort hat er gelernt, in Film und Musik seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Heute ist Corneliu in der Lage, andere Jugendliche mitzureißen, sie vielleicht sogar zu übezeugen, nicht die 'schräge Bahn' einzuschlagen."

Frankfurter Rundschau 13.09.2005
  „Das Gallus Zentrum Jugendkultur und Neue Medien produziert mit Jugendlichen Filme über deren Lebensrealität. So werden die Jugendlichen motiviert, über Politik und soziales Miteinander nachzudenken.“
Frankfurter Neue Presse 12.09.2005
  „Ein Höhepunkt des Abends war der interaktive Spielfilm 'Make my day'" - ein Projekt des Gallus Zentrums mit Schülern der Bettinaschule, der vier Preise auf bundesweiten Festivals einheimste. “
Fritz September 2005
  „Das Galluszentrum, wegen seiner Jugendmedienarbeit weit über Frankfurts Grenzen hinaus bekannt, präsentiert dieses Jahr wieder eine lange Gallus Filmnacht.“
 
Frankfurter Rundschau 22.07.2005

"Falkschüler gewinnen Jugendvideopreis
.....Entstanden ist eine persönliche, sensible und ergreifende Dokumentation über die Situation und Perspektiven der Schulabgänger."

Frankfurter Rundschau 16.04.04
  „Für den virtuellen Schüleraustausch Media Exchange zwischen Deutschen und Israelis gab es sogar von Microsoft-Chef Bill Gates persönlich 2003 einen Preis.“
 
Frankfurter Rundschau 28.10.2003
  Kurz, dieser interaktive Film ist eine wunderbare Gaudi und eine Aufsehen erregende Neuigkeit, aber durchaus auch von pädagogischem Wert"
(über die DVD "make my Day")
Frankfurter Rundschau 06.02.03
  „Das Zentrum will mit Video-, CD-Rom- und Internetprojekten den Kindern im Gallus, die oft ausländischer Herkunft sind, Berufsqualifikationen in Zukunftsbranchen vermitteln.“
Frankfurter Neue Presse 12.01.03
  „Das Gallus Zentrum ist stolz darauf, mittlerweile das erfolgreichste hessische Jugendzentrum zu sein, was die Medienarbeit betrifft.“
Frankfurter Rundschau 17.01.02
  „In der Jugendfilmszene ist das Gallus Zentrum eine der ersten Adressen.“
FAZ 12.02.02
  „In den zehn Jahren ihres Bestehens ist es der Jugendmedienarbeit im Gallus Zentrum immer wieder gelungen, positiv auf sich aufmerksam zu machen – und zwar weit über Frankfurts Grenzen hinaus. Nicht nur auf nationalen Jugendfilmfestivals, auch bei Veranstaltungen in Rom oder Helsinki waren ihre Videoproduktionen zu sehen.“
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